Hermann Hango (1861-1934)

Hermann Hango, Historiker, Lyriker, Erzähler, Direktor des Archivs der Stadt Wien. Er schrieb u. a. Faust und Prometheus (1895), Tannhäusers Heimkehr (1890), Ein Gang durch mein Jahrhundert (1885) und Nena Sahib (1879)

Nena Sahib. 7 Gesänge, 1879, Umarbeitung 1885 (Teilnachlass Hermann Hango, Wienbibliothek im Rathaus, Handschriftensammlung »)

I. Gesang:

1. Incipit: Hoch wölben sich die kühngeschwung’nen Bogen

Explicit: Er nickt – auch in der Tiefe klirrt der Zwinger

2. Incipit: Todt war Evelines Vater

Explicit: Eh’s der Gott dem Hindu gab!

3. Incipit: Bei dem kühlen Schaum der Becher

Explicit: Clio sagt’s – entgegengeht

4. Incipit: Schwer bewogen nur die Feinde

Explicit: Und besiegt den Briten schau’n!

5. Incipit: Und so nickte er dem Sclaven

Explicit: Alles forscht, doch er ist fort!

6. Incipit: Aber zu den Sterben schwebet

Explicit: Stürzet wie hoch sie auch stehn!

II. Gesang:

1. Incipit: Wo nie des nord’schen Himmels Nebel die

Explicit: Nicht wiederzukehren in Ewigkeit!

2. Incipit: Jetzt brauset täglich durch die weiten Hallen

Explicit: Aber das Licht verlöschen Dämonen!

3. Incipit: So zogen Jahre heiter’n Glückes hin

Explicit: Gebaut in’s Frauenaug’, glomm Rosenlicht

III. Gesang:

1. Incipit: O Hindustan! An deinem Marke sogen

Explicit: die krumme Hand und scharrt nach Gold – nach Gold

2. Incipit: O wie ehmals Israels Sänger

Explicit: die Gemüther, die euch hören!

3. Incipit: Und dir, Brittania, Fluch! Erhebest

Explicit: Ein dunkler Arm dein „Upharsin“!

4. Incipit: Da herrschte […] Millionen Soldes

Explicit: Und blieb, machtstrotzend, doch bei seinem Wort!

5. Incipit: Nicht Briten waren die Soldaten, die

Explicit: Wenn reif die Furcht, fällt sie von selbst vom Baum

IV. Gesang:

1. Incipit: So schlag auf Schlag! Jetzt Birenhampor, dann Eirat

Explicit: Hängt gelähmt der Schwingen Macht

2. Incipit: Wo in des Urwalds dunklem Dome

Explicit: Verderben wälzen, schnaubend, sturmgepeitscht!

3. Incipit: Abend war’s, auf der Veranda

Explicit: deine Nacht die […] sein!

V. Gesang:

1. Incipit: So wogten denn des Aufruhrs Gluten nach

Explicit: Nur mehr ein schönes Grabmal schöner’n Glück’s!

2. Incipit: Still war’s im All – kein Lüftchen säuselt’

Explicit: der Geist; eh’ sei noch dem Verräther Lohn!

3. Incipit: Es giebt – soll ich sie glücklich darob nennen?

Explicit: Versteint die Kühnste trage doch an ihnen!

4. Incipit: Nicht Waffen bloß berennen Englands Macht

Explicit: Wo Unschuld weint, kalt vorübergeht

VI. Gesang:

1. Incipit: O dass der Mensch doch stets in seiner Meinung

Explicit: Wenn ihr könnt, gleichgequälet, besser sein!

2. Incipit: Auch in’s Herz des rauen Kriegers

Explicit: Hier endet deine Macht, hier ist er mein!

3. Incipit: Auf seid’nem Pfühl lag Evelyn; still lächelt

Explicit: In Götterhand krümmt gleich sich Held wie Wurm

4. Incipit: So zog in’s Herz des besten Menschen ein

Explicit: flieh’n in’s Gebirge, nackt und arm, in stiller Nacht

VII. Gesang:

1. Incipit: Es flogen Jahre; denn was

Explicit: das Herz stets mehr und mehr bei sich nur ein

2. Incipit: Im hohen Prachtgemach auf gold’nem Thron

Explicit: Es schweigt der Mensch, wo sich die Gottheit zeigt

3. Incipit: Was fürder kam, das fordert keine Stund’!

Explicit: durch Glauben, Weisheit, Nacht und Sieg der Schöpfung Licht!

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