Popular fiction – German


  1. Bäcker, Sharon: Hausarbeit. Populäre Lesestoffe 19. Jahrhundert. Justus-Liebig-Universität Gießen 2004 (online hier)
  2. Bohnsack, Petra / Foltin, Hans-Friedrich (Hg.): Lesekultur. Populäre Lesestoffe von Gutenberg bis zum Internet, Marburg 1999
  3. Haug, Christine: Art. Populäre Lesestoffe, in: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft, hg. v. Jan-Dirk Müller, Bd. III, Berlin 2003, S. 124-127
  4. Hügel, Hans-Otto (Hg.): Handbuch Populäre Kultur. Begriffe, Theorien, Diskussionen. Stuttgart, Weimar 2003
  5. Hügel, Hans-Otto: Art. “Romanheft”. In: Hans-Otto Hügel (Hg.): Handbuch Populäre Kultur. Begriffe, Theorien, Diskussionen. Stuttgart, Weimar 2003, S. 376-383
  6. Kosch, Günter; Nagl, Manfred: Der Kolportageroman. Bibliographie 1850 bis 1960. Metzler, Stuttgart 1993
  7. Galle, Heinz J. (Hg.): Populäre Lesestoffe. Groschenhefte, Dime Novels und Penny Dreadfuls aus den Jahren 1850-1950. Katalog zur Ausstellung (Reihe Kleine Schriften der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln 10). Köln: Universitäts- u. Stadtbibliothek Köln 2002 (Rezension).
  8. Galle, Heinz J.: Volksbücher und Heftromane. Band 1: Der Boom nach 1945 – von Billy Jenkins bis Perry Rhodan (Rezension); Band 2: Vom Kaiserreich zum “Dritten Reich” – 40 Jahre populäre Lesestoffe (Rezension); Band 3: Die Zeit von 1855 bis 1905 – Moritatensänger, Kolporteure und Frauenromane. (Resension) Dieter-von-Reeken 2005
  9. Hohendahl, Peter Uwe: Literarische Kultur im Zeitalter des Liberalismus 1830-1870, München 1985
  10. Klotz, Volker: Abenteuer-Romane. Sue, Dumas, Ferry, Retcliffe, May, Verne. Hanser, München u.a. 1979
  11. Märtin, Ralf-Peter: Wunschpotentiale. Geschichte und Gesellschaft in Abenteuerromanen von Retcliffe, Armand, May. Hain, Königstein/Taunus 1983. (= Literatur in der Geschichte, Geschichte in der Literatur; 10)
  12. Neuhaus, Volker: Der zeitgeschichtliche Sensationsroman in Deutschland 1855-1878. “Sir John Retcliffe” und seine Schule. Schmidt, Erich 1980
  13. Neuschäfer, Hans-Jörg: Populärromane im 19. Jahrhundert. Von Dumas bis Zola, München 1976
  14. Nusser,Peter: Romane für die Unterschicht. Groschenhefte und ihre Leser. Stuttgart 1981
  15. Nusser, Peter: Trivialliteratur, Stuttgart 1991
  16. Nutz, Walter: Trivialliteratur und Popularkultur. Vom Heftromanleser zum Fernsehzuschauer. Opladen 1999
  17. Nutz, Walter/Schlögell, Volker: Die Heftroman-Leserinnen und Leser in Deutschland. Beiträge zur Erfassung popularkulturaler Phänomene. In: Communications. The European journal of communication research 16, 1991, 1, S. 133-235
  18. Rucktäschel, Annamaria / Zimmermann, Hans Dieter (Hg): Trivialliteratur. München 1976
  19. Scheidt, Gabriele: Der Kolportagebuchhandel (1869-1905). Eine systemtheoretische Rekonstruktion. Stuttgart 1994
  20. Schenda, Rudolf: Die Lesestoffe der Kleinen Leute. München 1976
  21. Schenda, Rudolf: Volk ohne Buch. Studien zur Sozialgeschichte der populären Lesestoffe 1770-1910. Frankfurt am Main: Klostermann, 1970.
  22. Schenda, Rudolf: Tausend deutsche populäre Drucke aus dem neunzehnten Jahrhundert. In: Archiv für Geschichte des Buchwesens 11, 1970/71, Sp. 1465-1652
  23. Schenda, Rudolf: Die Lesestoffe der Beherrschten sind die herrschende Literatur. In: Dorothee Bayer: Der triviale Familien- und Liebesroman im 20. Jahrhundert. Tübingen ²1971, S. 187-211
  24. Schenda, Rudolf: Art. Populäre Lesestoffe. In: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 8. Berlin, New York 1996, Sp. 950-970
  25. Schneider, Jost: Sozialgeschichte des Lesens. Zur historischen Entwicklung und sozialen Differenzierung der literarischen Kommunikation in Deutschland. Walter de Gruyter, 2004 (online hier)
  26. Wittmann, Reinhard: Geschichte des deutschen Buchhandels. Ein Überblick, München 1991
  27. Wittmann, Reinhard: Buchmarkt und Lektüre im 18. und 19. Jahrhundert. Beiträge zum literarischen Leben 1750-1880, Tübingen 1982
  28. Zimmermann, Magdalene: Die Gartenlaube als Dokument ihrer Zeit, München 1967

“Der ‘vergessenen Literatur? in einem allgemeinen Sinn hat der Tübinger Literaturwissenschaftler und Soziologe Rudolf Schenda eine gewichtige Untersuchung zugedacht, die sowohl brillant geschrieben als auch in den Prämissen und Ergebnissen beeindruckend zuverlässig ist… Schendas Ausgangsfrage Iautet: Wer hat was gelesen in diesem Zeitraum in Frankreich und in Deutschland? Die Antworten sind überraschend. Einmal erweist sich, daß die sozialen Unterschichten nur ganz beschränkt lesefähig und lesewillig waren; weiter wird deutlich, daß die Bevormundungstendenz der Idealisten die breiten Schichten gerade daran gehindert hat, über ihre Lage nachzudenken und schließlich ins klare zu kommen. Die Lesestoffe, die, mit dem “Nihil obstat” der Zensur ausgerüstet, ins flache Land ausschwärmten, zählten dann zu jener schalen Sorte, die reaktionäre Meinungen festigt und Überliefertes als unantastbar erklärt.” (Neue Zürcher Zeitung)
“In bescheidener Weise nennt Schenda sein ausgezeichnetes Buch eine Pilot-Studie, doch glauben wir sagen zu dürfen, daß es mehr als das ist, nämlich ein Musterbeispiel für interdisziplinäres Denken und Arbeiten. Denn nicht länger wird Sozialgeschichte gesehen als ein primitives Aneinanderreihen sozialer Fakten im historischen Ablauf, sondern als eine Darstellungsweise, die die historischen sowie die sozialen Fakten als gesellschaftlich-prozessuale Gegebenheiten miteinander verknüpft.” (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie)

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